Eine Explosion traf eine Versammlung der Rebellengruppe M23 am Donnerstagmorgen in Bukavu in der Demokratischen Republik Kongo (DRK). Dabei kamen 11 Menschen ums Leben und 65 wurden verletzt, sechs davon schwer.
Corneille Nangaa, Führer der Alliance du Fleuve Congo (AFC), zu der auch die M23 gehört, zeigt mit dem Finger auf die Regierung von Felix Tshisekedi und wirft ihr vor, den militärischen Weg einer politischen Lösung vorzuziehen.
Die kongolesische Regierung weist ihrerseits diese Anschuldigungen zurück. Patrick Muyaya, Sprecher der Behörden, bezeichnet die Aussagen als Manipulation und beschuldigt die Rebellen, in Goma und Bukavu Angst und Schrecken zu verbreiten.
Die Explosion erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Spannungen im Osten der Demokratischen Republik Kongo, wo die M23, die laut den Vereinten Nationen von externen Kräften unterstützt wird, ihren Vormarsch fortsetzt. Kinshasa verspricht eine entschlossene Reaktion auf diese Sicherheitsbedrohung.