Der autonome Hafen von Lomé etabliert sich als wichtiges Glied in der wirtschaftlichen Entwicklung Togos und als bedeutender Akteur im Seehandel in Westafrika.
Dank strategischer Investitionen erfährt er eine deutliche Expansion, insbesondere durch die Erweiterung seines Containerterminals und den Erwerb hochmoderner Ausrüstung.
Diese Fortschritte ermöglichen es, die Hafenlogistik zu optimieren, die Wartezeiten der Schiffe zu verkürzen und die Abfertigung der Waren zu beschleunigen.
Steigende Leistung
Die Zahlen belegen diesen Aufschwung: 2024 gehörte der Hafen von Lomé mit einem Volumen von 1,91 Millionen TEU zu den fünf größten Containerhäfen des Kontinents. Er behält auch seinen Platz unter den 100 besten Häfen der Welt laut Lloyd's List.
Zwischen 2022 und 2023 verzeichnete die Hafenplattform einen Anstieg der umgeschlagenen Container um 5 % und einen Anstieg der Exporte um 37,72 %, was ihre strategische Rolle im regionalen und internationalen Handel bestätigt.
Ein zukunftsorientierter Hafen
Um seine Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, setzt der Hafen von Lomé auf die Digitalisierung mit einer 2024 eingeführten Plattform zur vollständigen Entmaterialisierung, die die Verwaltungs- und Zollformalitäten erleichtern soll. Darüber hinaus verspricht das Eisenbahnprojekt, das Lomé mit Cinkassé verbindet, den Warentransit in die Sahelländer zu beschleunigen.
Der autonome Hafen von Lomé ist der einzige Tiefwasserhafen der Subregion und setzt seinen Weg zur Exzellenz fort, indem er seine Position als unumgänglicher maritimer Hub in Westafrika festigt.